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04.10.2018 - "Die Einigung der Großen Koalition auf ein Einwanderungsgesetz ist längst überfällig"

WJD-Bundesvorsitzende Kristine Lütke: "Gerade kleine und mittlere Unternehmen auf dem Land haben es unheimlich schwer, neue Mitarbeiter zu finden. Fachkräftemangel wird dort zum Existenzrisiko. Wir begrüßen es, dass die Regelung nicht nur auf Hochschulabsolventen zielt, sondern insbesondere beruflich Qualifizierte in den Blick nimmt."

Die große Koalition hat sich auf Eckpunkte ür ein Zuwanderungsgesetz geeinigt. WJD-Bundesvorsitzende Kristine Lütke erklärt dazu:



„Die Einigung der Großen Koalition auf ein Einwanderungsgesetz ist längst überfällig. Gerade kleine und mittlere Unternehmen auf dem Land haben es unheimlich schwer, neue Mitarbeiter zu finden. Der Fachkräftemangel wird dort zum Existenzrisiko. Das Fachkräftepotenzial innerhalb der EU wird mittelfristig nicht ausreichen, um unseren Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften abzudecken. Deshalb muss Deutschland für internationale Fachkräfte attraktiver werden. Wir begrüßen es, dass die Regelung nicht nur auf Hochschulabsolventen zielt, sondern insbesondere beruflich Qualifizierte in den Blick nimmt. Gerade Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung fehlen in vielen Branchen. Es ist für die Wirtschaft ein große Erleichterung, wenn die Vorrangprüfung im Grundsatz entfällt. Man kann von einem Kleinbetrieb nicht verlangen, nachzuweisen, dass für einen Arbeitsplatz kein Deutscher oder EU-Bürger zur Verfügung steht. Nun gilt es sicherzustellen, dass auch die 3+2-Regelung bundesweit einheitlich umgesetzt wird, um gut integrierten Geflüchteten in Ausbildung eine Perspektive zu bieten und Rechtsicherheit für die Unternehmen zu schaffen.“



 



Foto: WJD/Jana Legler

Kristine Lütke
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Kontakt: Sandra Koch
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